***English below***
Liebes Tagebuch
Es hat mich zwar niemand darum gebeten oder auch nur ansatzweise entsprechendes Interesse gezeigt, aber ich dachte trotzdem, ich könnte mich vielleicht mal etwas genauer vorstellen. So, wie das wichtige und berühmte Influencer halt so machen. Einfach ohne Musik im Hintergrund. Die musst du dir dazudenken. Meine Autobiografie folgt dann als nächstes.
Also. Hi. Das bin ich.
Ich bin zu 100% Schweizerin. Und darauf auch ein bisschen stolz. Ich liebe die Schweiz. Mein Paps behauptet zwar immer wieder, dass angesichts meines Aussehens meine Vorfahren Inuits gewesen sein müssen, aber das muss noch abschliessend erforscht werden.
Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin. Ja, die richtig kitschige Version. Kerzen, Liebeserklärungen und Candle-Light-Dinner. Ich schmelze dahin, wenn Menschen ihre Liebe und Zuneigung offen zeigen. Wenn man sich lange umarmt. Sich berührt und an der Hand hält. Sich kleine Dinge merkt. Die Türe aufhält.
Ich bin sehr nah am Wasser gebaut. Wobei „nah” gelogen ist. Ich bin im Wasser gebaut. Ich weine eigentlich immer. Wenn ich traurig bin, aber auch wenn ich glücklich bin. Wenn ich gerührt bin. Wenn ich lache. Bei Musik. Bei schönen Momenten. Bei Filmen. Vor allem bei Disney-Filmen. Spirit ist mein Endgegner.
- Mein Lieblingsfilm: Dirty Dancing (und Spirit)
- Mein Lieblingsbuch: Ein Mann namens Ove, von Frederik Backman.
- Mein Lieblingszitat: Au in jedere Träne spieglet sich dr Rägeboge, von Paps.
Ich bin harmoniebedürftig, konfliktscheu und People Pleaser. Selbstkritisch. Manchmal neidisch. Ich vergleiche mich. Hinterfrage mich. Bin Tagträumerin, Sonnenanbeterin und ein bizzeli shoppingsüchtig. Ich habe ein bisschen Mühe damit, anders als andere zu sein, möchte aber gleichzeitig mit niemandem tauschen.
Ich denke meistens positiv und gleichzeitig viel zu viel nach. Ich vertraue darauf, dass es gut kommt, und glaube an das Gute im Menschen.
Ich liebe lange Gespräche. Diese Gespräche, bei denen man irgendwann auf die Uhr schaut und keine Ahnung hat, wie plötzlich 4 Stunden vergangen sind. Gib mir einen Lieblingsmenschen, ein gutes Gespräch und ein Glas (eigentlich wollte ich Flasche schreiben) Wein und ich bin ziemlich einfach glücklich zu machen.
- Wein: kräftig und intensiv. Tendenz: rot.
- Bier: hell und kalt.
- Cocktail: bitter oder sauer. Und bitte nicht in einem 3dl-Glas. Wenn ich Durst habe, bestelle ich Wasser.
Ich koche gerne. Ja, am liebsten mit einem Glas (hust, Flasche) Wein daneben. Spaghetti würde ich niemals schneiden. Bei gewissen Dingen habe auch ich Prinzipien. Ich kann keine Steinpilze und keine Quinoa essen. Meeresfrüchte könnte ich essen, will ich aber nicht.
- Kartoffeln über Pasta und Reis.
- Vorspeise über Nachspeise.
- Aber Schoggi über Chips.
- Gebäck über Kuchen.
- Kaffee bitte mit wenig oder keiner Milch.
- Pizza mit dickem Pizzarand.
Und ja, ich esse zuckeriges Dessert, möchte aber Süssstoff im Kaffee. Verurteilt mich.
Im Restaurant bestelle ich selten etwas genau so, wie es auf der Karte steht. Irgendwie gibt es immer noch eine Variante, die ein kleines bisschen besser wäre. „Könnte ich das ohne … dafür mit … und wäre es möglich, statt …?“
Ja, ich bin dieser Gast. Sorry.
Reisen gehört zu meinen grössten Leidenschaften. Ich war bereits in 33 Ländern und auf 5 Kontinenten. Ende Oktober folgt mit Südafrika Land 34 und Kontinent Nummer 6. Yay. Dann fehlt eigentlich nur noch die Antarktis für alle 7 Kontinente.
Bucketlist: die 7 modernen Weltwunder. 3 habe ich gesehen, 4 fehlen noch.
Ich habe eine kleine Abneigung dagegen, an Orte zurückzukehren, an denen ich schon einmal war. Nicht, weil sie mir nicht gefallen hätten. Im Gegenteil. Aber da draussen gibt es noch so unfassbar viel, das ich nicht gesehen habe.
Ich liebe es, spontan zu sein. Frag mich, ob ich morgen nach Rom fliegen würde, und ich wäre dabei. Ich mag Insta-Stories, Fotografie, Konzerte, Kino und Festivals.
Ich bin Frühaufsteherin sowie Nachteule gleichzeitig und gefühlt nie müde. Manchmal möchte ich nicht schlafen gehen, weil ich Angst habe, etwas vom Leben zu verpassen. Ich habe “Bienli im Fudi” und gerne etwas los. Ich gewinne Energie aus meinem sozialen Umfeld. Ich liebe Menschen, Lachen, Spass, lange Abende, spontane Pläne und dieses Gefühl, wenn man irgendwann merkt: Scheisse, ist das Leben gerade schön.
Und gleichzeitig liebe ich es, alleine in einem Café zu sitzen, Musik zu hören und Tagebuch zu schreiben. Und bei Regen den ganzen Tag im Bett zu verbringen.
Ich hasse Gegenwind, nasse Füsse, Ungerechtigkeit, Homophobie und Egozentriker. Ich hasse diese „Das räumt schon jemand anderes weg“-Mentalität. Ich bin kein Fan von Hierarchien, Fahrverboten auf Trottoirs oder Zahnarztbesuchen.
Und ich hasse es, Entscheidungen zu treffen. Wirklich. Trefft sie einfach für mich.
Mein Funfact: Ich achte darauf, genügend Schritte zu sammeln. Gleichzeitig weigere ich mich konsequent, für irgendetwas zweimal zu laufen. Ja, ich sehe den Widerspruch auch. Also trage ich lieber 10 Dinge gleichzeitig von A nach B und werde deshalb im Geschäft mit Karli, der Maus aus Cinderella, verglichen. Meistens geht das ungefähr so gut, wie man erwarten würde: Irgendetwas fällt runter und ich fluche wenn ich den Scheiss wieder aufheben muss. Lernen tue ich daraus nichts.
Ich telefoniere nicht gerne. Wobei das eigentlich nicht ganz stimmt. Mit meinen Lieblingsmenschen mag ich es sehr und auch stundenlang. Aber irgendwo anrufen? Arzt, Restaurant, Versicherung, irgendwas Organisatorisches? Nein danke.
Sport ist genau mein Ding. Ich liebe es, mich auszupowern, an meine Grenzen zu gehen, zu schwitzen und dieses befriedigende Gefühl nach einem Training, wenn ich weiss, dass ich alles gegeben habe. Ich probiere täglich 160g Protein zu mir zu nehmen und ich ich wäre sehr gerne eine Person, die joggen geht.
Bin ich aber nicht.
Musik läuft bei mir eigentlich immer. Beim Fahrradfahren, Kochen, Putzen, Schreiben, Nachdenken. Und dabei habe ich ziemlich oft diese „Main-Character-Moments“. Liebe ich.
Mein Verhältnis zu eigentlich allem lässt sich vermutlich in einem kleinen, permanenten Disput zusammenfassen:
Ist das jetzt wirklich nötig? vs. YOLO.
- Mein Lebensziel: glücklich sein. So oft und so fest wie möglich.
- Mein Lebensmotto: nichts bereuen. Irgendwann zurückblicken und sagen können: Mein Leben? Das war richtig geil.
Ach ja. Und falls ich mir noch etwas wünschen dürfte:
Weltfrieden.
No cap.

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About me
Dear Diary
No one asked me to do this or showed even the slightest bit of interest, but I thought I might introduce myself a little more properly anyway. You know, like all those important and famous influencers do. Just without the music playing in the background. You’ll have to imagine that part. An autobiography will be next.
So. Hi. This is me.
I’m 100% Swiss. And a little bit proud of it. I love Switzerland. My Paps keeps insisting that, judging by my appearance, my ancestors must have been Inuit, but that still needs to be properly investigated.
I’m a hopeless romantic. Yes, the really cheesy kind. Candles, love letters and candlelight dinners. I melt when people openly show their love and affection. When they hug for a long time. Hold hands. Remember the little things. Hold the door open.
I’m very emotional. Although “very” is probably an understatement. I cry all the time. When I’m sad, but also when I’m happy. When I’m touched. When I laugh. To music. During beautiful moments. During movies. Especially Disney movies. Spirit – OMG.
- My favourite movie: Dirty Dancing.
- My favourite book: A Man Called Ove.
- My favourite quote: “There’s a Rainbow in every Teardrop“, by Paps.
I’m harmony-seeking, conflict-avoidant and a people pleaser. Self-critical. Sometimes jealous. I compare myself. Question myself. I’m a daydreamer, a sun lover and a lil’ addicted to shopping. I struggle a little with being different from everyone else, while at the same time not wanting to trade places with anyone.
I mostly think positively and, at the same time, think far too much. I trust that things will work out and believe in the good in people.
I love long conversations. The kind where at some point you look at the clock and have absolutely no idea how 4 hours have suddenly passed. Give me one of my favourite people, a good conversation and a glass (I actually wanted to write bottle) of wine and I’m pretty easy to make happy.
- Wine: bold and intense. Tendency: red.
- Beer: light and cold.
- Cocktail: bitter or sour. And please, not in a 300 ml glass. If I’m thirsty, I’ll order water.
I love cooking. Yes, preferably with a glass (cough, bottle) of wine next to me. I would never cut spaghetti. Even I have principles when it comes to certain things. I can’t eat a certain kind of mushrooms or quinoa. I could eat seafood. I just don’t want to.
- Potatoes over pasta and rice.
- Starter over dessert.
- But chcocolate over crisps.
- Pastries over cake.
- Coffee with little or no milk, please.
- Pizza with a thick crust.
And yes, I eat sugary desserts but want sweetener in my coffee. Judge me.
At restaurants, I rarely order something exactly the way it is on the menu. Somehow, there’s always a version that would be just a tiny bit better. “Could I have that without … but with … and would it be possible to have … instead of …?”Yes, I’m that guest. Sorry.
Travelling is one of my greatest passions. I’ve been to 33 countries across 5 continents so far. At the end of October, South Africa will become country number 34 and continent number 6. Yay. Then I’ll basically only be missing Antarctica to have visited all 7 continents.
Bucket list: the 7 Wonders of the Modern World. I’ve seen 3. 4 to go.
I have a slight aversion to going back to places I’ve already been. Not because I didn’t like them. Quite the opposite. But there is still so unbelievably much out there that I haven’t seen.
I love being spontaneous. Ask me if I’d fly to Rome tomorrow and I’d be in. I like Insta Stories, photography, concerts, going to the cinema and festivals.
I’m somehow an early bird and a night owl at the same time and pretty much never feel tired. Sometimes I don’t want to go to sleep because I’m scared I’ll miss out on life. I like having something going on. I get my energy from the people around me. I love friends, laughter, fun, long nights, spontaneous plans and that feeling when at some point you suddenly realise: Fuck, life is absolutely beautiful right now.
And at the same time, I love sitting alone in a café, listening to music and writing my diary. And spending an entire rainy day in bed.
I hate headwinds, wet feet, injustice, homophobia and egocentric people. I hate that “someone else will clean it up” mentality. I’m not a fan of hierarchies, no-cycling signs on pavements or dentist appointments.
And I hate making decisions. Seriously. Just make them for me.
My fun fact: I make sure I get enough steps in. At the same time, I consistently refuse to walk anywhere twice. Yes, I see the contradiction too. So instead, I’d rather carry 10 things from A to B at once, which is why I get compared to Jaq, the mouse from Cinderella, at work. Most of the time, it goes about as well as you’d expect: something falls on the floor and I swear while picking my shit back up. Do I ever learn from it? Of course not.
I don’t like it, when I have to call somebody. I love talking to my favourite people on the phone, sometimes for hours. But calling somewhere? Doctor, restaurant, insurance company, anything organisational? No, thank you.
Sport is exactly my thing. I love pushing myself, reaching my limits, sweating and that satisfying feeling after a workout when I know I gave it everything. I try to get 160g of protein every day, and I would really love to be the kind of person who goes running. But I’m not.
Music is basically always playing in my life. While cycling, cleaning, cooking, writing, thinking. And I have these “main character moments” pretty often while doing all of that. Love them.
My relationship with pretty much everything in life can probably be summed up as one small, ongoing argument:
Do I really need this? vs. YOLO.
- My goal in life: to be happy. As often and as deeply as possible.
- My motto in life: no regrets. To look back one day and be able to say: My life? That was fucking amazing.
Oh, and if I could wish for one more thing:
World peace.
No cap.
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