01.06.2026 – 3 months!

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Liebes Tagebuch

Bereits drei Monate sind vergangen, seit ich mich ins Auto gesetzt und mich mit Sack und Pack ins Abenteuer Amsterdam gestürzt habe. Irgendwie fühlt es sich länger an als nur drei Monate. Aber ich glaube, das liegt daran, dass in dieser Zeit sooo unglaublich viel passiert ist. Die Wohnung, die Arbeit, das Land, die Menschen, aber auch die Gefühle, die ich durchlaufe, und die Erfahrungen, die ich sammle. Alles ist neu. Alles muss und will verarbeitet werden.

Gerade komme ich von einer Woche Heimat zurück. Ich habe Lieblingsmenschen getroffen, meine zuckersüsse Nichte kennengelernt und wundervolle Stunden geniessen dürfen, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Ich habe in dieser Zeit wieder realisiert, wie glücklich ich mich schätzen kann, wundervolle Menschen in meinem Leben zu haben.

Es gibt Menschen, die einem begegnen, und man weiss von der ersten Sekunde an, dass man sie mag. Menschen, die einen berühren. Die einem nah sind. Die ähnlich sind. Die mit einer Selbstverständlichkeit Zeit schenken und den Alltag vielleicht mehr bereichern, als ihnen überhaupt bewusst ist.

Bei diesen Menschen fällt so mancher Abschied schwerer.

Es fühlt sich falsch an. So, als wäre man noch nicht bereit dazu.

Während der Alltag zurückkehrt, hängt ein Teil des Herzens noch an Orten, Gesprächen und Momenten, die man eigentlich noch nicht loslassen wollte. An Begegnungen, bei denen man beim Wegfahren nicht nur dankbar ist, sondern auch traurig.

Aber ich weiss auch, dass Nähe nicht nur von Kilometern abhängt. Dass Menschen einen begleiten können, selbst wenn sie weit weg sind. Dass Erinnerungen verankert sind. Dass gemeinsame Erlebnisse ihren Platz finden und nicht einfach verschwinden, nur weil man wieder in ein Flugzeug steigt oder eine Landesgrenze überquert.

Und ich bin mir sicher, dass die Menschen, die zu einem gehören, bleiben. Dass sie Teil unserer Geschichte sind. Teil meiner Geschichte. Meiner Geschichte in Amsterdam.

Ich warte hier noch auf vieles. Auf Grosses. Auf all das, was heute noch unbekannt ist und morgen vielleicht zu den schönsten Erinnerungen gehört.

Da ist dieses Freiheitsgefühl in mir. Diese Stimme, die mich zuversichtlich stimmt. Dieses Vertrauen, dass ich genau dort sein soll, wo ich gerade bin.

Darum trage ich meine Menschen im Herzen mit und stürze mich in den nächsten Monat. Mal sehen, was der Juni für mich bereithält. Neue Geschichten, schöne Überraschungen und hoffentlich ganz viel “Sunneschiin”.

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3 months!

Dear Diary

Three months have already passed since I got into the car and set off on my Amsterdam adventure with all my belongings. Somehow it feels longer than just three months. But I think that’s because sooo much has happened during this time. The apartment, the job, the country, the people, but also the emotions I’m going through and the experiences I’m gaining. Everything is new. Everything needs to be – and wants to be – processed.

I’ve just come back from a week at home. I met my favourite people, got to know my sweet little niece and enjoyed some wonderful moments that I won’t forget in a while.

During this time, I realised once again how lucky I am to have such wonderful people in my life.

There are people you meet and you know from the very first moment that you like them. People who touch your heart. Who are close to you. Who are similar to you. Who share their time so naturally and add more to our lives than they could ever know.

Saying goodbye to these people is hard.

It feels wrong. As if you’re not quite ready for it yet.

As everyday life returns, a part of your heart still holds on to places, conversations and moments that you didn’t really want to let go of. To experiences that make you feel not only grateful but also sad as you drive away.

But I also know that closeness isn’t just a matter of distance. That people can be with you, even when they’re far away. That memories are deeply rooted. That shared experiences find their place and don’t simply vanish just because you board a plane or cross a border.

And I’m certain that the people who belong to you stay with you. That they’re part of our story. Part of my story. My story in Amsterdam.

I’m still waiting for so much here. For something big. For everything that’s still unknown today and might become one of my fondest memories tomorrow.

There is this sense of freedom within me. This voice that fills me with confidence. This trust that I am exactly where I am meant to be.

That is why I carry my loved ones in my heart and throw myself into the coming month. Let’s see what June has in store for me. New stories, lovely surprises and, hopefully, plenty of sunshine.